Haftpflicht im Onlinehandel

Betriebshaftpflicht und Produkthaftpflicht im Onlinehandel

Haftpflichtfragen gehören zu den wichtigsten Themen im Onlinehandel. Betrieb, Produkte, Import, Eigenmarke und Verkaufsländer sollten sauber voneinander getrennt betrachtet werden.

Für wen

Gemacht für digitale Händler

  • Onlinehändler mit physischen Produkten
  • Shops mit Import, Eigenmarke oder personalisierten Artikeln
  • Plattformverkäufer mit bestehenden oder neuen Haftpflichtfragen

Vorteile

Spezialisierte Anfrage statt Standardformular

  • Klare Trennung von Betriebs- und Produkthaftpflichtthemen
  • Abfrage von Import, Produktnachweisen, Schutzrechten und Vorschäden
  • Prüfung optionaler Bausteine wie Quasiherstellerdeckung, USA-Export, Cyber und D&O-Außenhaftung
  • Strukturierte Vorbereitung für passende Anbieter

Einordnung

Betriebshaftpflicht Onlinehandel

Die Betriebshaftpflicht betrachtet typische Risiken aus der gewerblichen Tätigkeit. Bei Onlinehändlern können zusätzlich vertragliche und öffentlich-rechtliche Haftpflichtansprüche, Verstöße gegen Datenschutzvereinbarungen oder Wettbewerbs- und Werbethemen relevant werden.

  • Tätigkeit als Händler, Hersteller oder Dienstleister
  • Lager, Versand und Kundenkontakt
  • Schnittstellen zu Dienstleistern
  • mögliche Ansprüche aus Wettbewerb, Werbung, AGG oder Datenschutz

Einordnung

Produkthaftpflicht Onlinehandel

Produkthaftpflicht kann besonders wichtig sein, wenn du Produkte importierst, unter eigener Marke verkaufst oder selbst herstellst. In solchen Fällen sollte auch geprüft werden, ob eine Quasiherstellerdeckung oder eine Erweiterung für bestimmte Exporte benötigt wird.

  • Importware und Nicht-EU-Lieferanten
  • Private Label oder Eigenproduktion
  • Produktnachweise, Sicherheit und Kennzeichnung
  • optionale Prüfung von Quasiherstellerdeckung und Exporten in die USA

Einordnung

Vermögensschäden und digitale Risiken

Im Onlinehandel entstehen Forderungen nicht nur durch beschädigte Sachen oder verletzte Personen. Häufig geht es um finanzielle Nachteile durch Fehler, Rechtsverletzungen, Datenschutzprobleme oder Cybervorfälle.

  • Verletzung von Marken-, Urheber-, Domain-, Lizenz-, Namens- oder Persönlichkeitsrechten
  • fehlerhafte Inhalte, unvollständige Pflichtangaben oder Wettbewerbsverstöße
  • Cyber-Drittschäden und Cyber-Eigenschäden als mögliche Zusatzbausteine
  • optional: Vertrauensschaden- und Betrugsversicherung sowie Key-Man-Absicherung

Einordnung

Individuelle Prüfung

Die konkrete Absicherung hängt vom Geschäftsmodell, den Produktgruppen, den Verkaufsländern und dem Anbieter ab. Wir erfassen die wichtigsten Angaben, damit die Anfrage belastbar vorbereitet werden kann.

  • Produktarten und Umsatz erfassen
  • Plattformen, Shop-Systeme und digitale Leistungen benennen
  • bestehende Versicherung prüfen
  • gewünschte Zusatzbausteine konkret benennen

Anfrageformular

Anfrage starten: Betriebshaftpflicht und Produkthaftpflicht im Onlinehandel

Das Formular führt dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Angaben. Pflichtfelder sind markiert, bevor die Anfrage abgesendet wird.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Betriebshaftpflicht und Produkthaftpflicht?

Betriebshaftpflicht betrifft typischerweise Risiken aus deiner gewerblichen Tätigkeit. Produkthaftpflicht betrifft Risiken aus Produkten. Die genaue Abgrenzung hängt vom Vertrag ab.

Ist Produkthaftpflicht bei Import besonders relevant?

Ja, Import kann die Risikobewertung verändern. Lieferland, Produktart und Rolle im Vertrieb sollten angegeben werden.

Kann ich bestehende Verträge prüfen lassen?

Du kannst angeben, ob bereits Versicherungsschutz besteht. Auf dieser Basis können offene Punkte und Rückfragen vorbereitet werden.

Gibt es eine Standardlösung für alle Händler?

Nein. Die Beratung erfolgt individuell auf Basis deiner Angaben und der Annahmerichtlinien der Anbieter.

Weitere Schwerpunkte

Verwandte Themen im Onlinehandel